#152 Neuroinklusion: Wie eine gerechte Welt für neurodivergente Köpfe aussieht.

Shownotes

Über meinen Gast:

Florian Malicke ist Coach, Autor und Experte für Neuroinklusion und AuDHS. Als Autist mit ADHS verbindet er über 30 Jahre berufliche Erfahrung mit neurodivergenten Menschen mit eigener Perspektive und wissenschaftlicher Einordnung. In Coachings, Workshops und Keynotes begleitet er Erwachsene und unterstützt Unternehmen dabei, Arbeitswelten neuroinklusiver zu gestalten.

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Über Isabel Gebien: Isabel Gebien ist die Gründerin von EQUALITY 365, Podcast-Host, zertifizierte Business Coach, Trainerin und Speakerin für inklusive Führung und Kulturwandel. Sie begleitet Unternehmen und Führungskräfte dabei, faire Strukturen zu gestalten, psychologische Sicherheit zu stärken und moderne Führung wirksam werden zu lassen – klar, zugänglich und manchmal unbequem. In ihrer Impact Masterclass zeigt sie, wie inklusive Führung in der Praxis funktioniert: reflektiert, strategisch und menschlich. Zur Masterclass.

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00:00:01: Hallo und schönen, dass du da bist beim Equality-Sixie-Five Podcast dem Ort an dem Gerechtigkeit keine Grenzen kennt.

00:00:09: Wie fühlt es sich eigentlich an in einer Welt zu navigieren die nicht für neurodivergente Köpfe gebaut ist?

00:00:15: Heute spreche ich mit Florian Malikke ganz persönlich über eigene Erfahrungen, Systeme, die wir neu denken müssen und wie echte Neuroinklusion gelingt!

00:00:25: Viel Spaß Wie schön!

00:00:27: Ja, es ist wieder soweit.

00:00:30: Die Sommerpause ist für mich zumindest vollbracht.

00:00:33: Ich hatte eine schöne erholsame sonnige Zeit mit der Familie und jetzt habe ich wieder einen wunderbaren Gast hier bei mir sitzen Florian Malikke.

00:00:41: viele von euch kennen ihn vielleicht schon.

00:00:42: wir werden heute über neuere Inklusion sprechen denn Florian selbst hat auch die Diagnose Autismus mit ADHS und redet darüber sehr offen in der Öffentlichkeit gibt tolle Tipps klärt ganz ganz wichtig auf.

00:00:57: Und genau darum soll es auch heute gehen, dass wir alle einfach mal in dieses Thema eintauchen und verstehen wieso es für uns alle relevant ist hier ein Blicking hinzuschenken und dieses Thema noch sichtbarer zu machen.

00:01:09: aber bevor ich zu viel verrate lieber Florian magst du dich vielleicht einmal selber vorstellen das kann auch total persönlich sein das muss gar nicht so und Ich mache dies und jenes sondern was möchtest Du von dir teilen?

00:01:20: wer bist du?

00:01:23: Hallo erstmal Das war eine wunderschöne Vorstellung.

00:01:29: Danke dir!

00:01:30: Was mag ich teilen?

00:01:31: Das Erste ist, das klingt total gewerblich.

00:01:34: aber als du sagtest, du hast so schöne Sommerzeit und so dachte ich ja und ich hatte eine schöne Buchschreibzeit die sehr anstrengend war und ich bin einfach froh dass das rum ist und ansonsten... Ich kann ja vielleicht später noch was dazu erzielen, aber ich möchte gar nicht so drauf eingehen.

00:01:51: Momentan genieße ich tatsächlich auch den Sommer und bin... machen weniger.

00:01:59: Und zum ersten Mal seit ich selbstständig bin seit zweieinhalb Jahren habe ich mir auch meine Woche nichts tun gehört!

00:02:05: Ich glaube es wurde mal Zeit.

00:02:07: Und ich gucke jetzt sehr rein und gehe so meinen Interessen nach Astronomie Comics und Musik und sowas.

00:02:18: Voll spannend, das klingt super!

00:02:21: Florian auf dein Buch können wir gleich nochmal eingehen weil ich da tatsächlich eine ganz spezielle Frage für dich habe.

00:02:26: aber lass uns doch noch mal von Anfang an starten.

00:02:29: Kannst du dich daran erinnern wann und wo du dich das letzte Mal in deinem Leben oder nicht das Letzte sondern das allererste mal in deinm Leben so richtig richtig gefühlt hast und auch verstanden gefühelt hast?

00:02:42: Gab's dann einen Moment?

00:02:44: Ja Willst du die kurze Antwort oder die etwas längere?

00:02:51: Oh, so wie du magst.

00:02:53: Ich hab Zeit!

00:02:54: Okay aber du darfst mich immer gerne einholen wenn ich zu sehr in die Seitengassen springe weil das passiert manchmal.

00:03:02: Aber es ist nicht so... also ich glaube dass ist tatsächlich der erste Schritt war meine Autismusdiagnose die ich mit six und vierzig bekommen habe weil ich davor die Jahre doch immer wieder Leidensdruck hatte.

00:03:19: Es ist nicht so, dass ich jetzt ein permanent schlechtes Leben hatte aber es gab immer wieder Sachen im privaten und den beruflichen, die mich einfach super angestrengt haben Und ich immer wieder an ähnlichen Momenten quasi gegen die Wand gelaufen bin.

00:03:35: Das hat total viel Energie gekostet.

00:03:39: Ich rede auch offen über über so Komobilität, die Depression etc.

00:03:45: und war früh schon therapeutisch angebunden.

00:03:47: aber genau whatever.

00:03:52: ich habe mich für Autismus schon seit meiner späten Jugend interessiert hat mich aber nie im Spektrum gesehen.

00:03:57: aber ich hab irgendwie eine Affinität zu Menschen gehabt.

00:03:59: im Spektor konnte es aber nicht so richtig erklären und als dann die Diagnose kam das war ein Gamechanger für mich.

00:04:08: das war das erste mal.

00:04:09: dass ist dass das so ein Wow Moment war, eine Erleichterung.

00:04:14: Dort wurde mir auch schon gesagt, ADHS haben wir auch so einen Verdacht aber wir können es halt nicht diagnostizieren und das waren zu dem Zeitpunkt total egal.

00:04:22: Kann ich später auf was zu sagen?

00:04:24: Das ist mir jetzt nicht mehr egal.

00:04:25: Ich habe die Diagnose bekommen mit fünfzig glaube ich Und So richtig gesehen und sich bei mir gefühlt war als ich Als ich mich selbstständig gemacht habe meine Berufscoaching mir gesagt hat, weil ich wollte eigentlich nur so Einzelcoachings machen.

00:04:48: Ja Herr Malikke das ist doch was für sie für die Wirtschaft.

00:04:52: Gucken Sie doch mal die wirtschaft.

00:04:52: kennen sie linked in und nicht?

00:04:54: ne also schon gehört.

00:04:55: aber was ist das?

00:04:56: keine ahnung.

00:04:57: Das ist jetzt ihre hausaufgabe.

00:04:58: machen sie mein account

00:04:59: und

00:05:01: genau Und gucken sie mal was da so geht.

00:05:05: Dann habe ich angefangen nach links und rechts zu gucken, was so alle machen.

00:05:08: Ich hab dann erst ein bisschen abgekupfert, langsam mein Stil gefunden... ...und dann kam die ersten Rückmeldung!

00:05:13: Und dann kam der erste Auftrag ohne dass sich Kaltakwiese gemacht haben.

00:05:18: Aber das war nicht das wo ich mich gesingefühlt habe sondern eher die Rückmeltungen der Menschen, die geschrieben haben hey ich fühle mich genauso und ich fühl mich nicht mehr so allein damit.

00:05:26: und da dachte ich mir Krass, ich habe das all die Jahre nur beruflich mit Menschen in den Spektrum zu tun gehabt und jetzt auf einer anderen Ebene.

00:05:35: Und das hat mir total gut getan.

00:05:37: Ja, das klingt total schön weil ich mich damit sehr stark identifizieren kann denn du sprichst damit ja eigentlich das Thema Zugehörigkeit wieder an.

00:05:46: Also ich kann das total nachempfinden.

00:05:48: der Punkt ist eigentlich nie der was du dadurch potenziell auch erwirtschaften kann.

00:05:53: Natürlich ist es auch relevant, weil davon leben wir.

00:05:56: aber was viel wichtiger ist dass du das erste mal in deinem Leben vermutlich und so beschreibst du das ja eine wirkliche Zugehörigkeit gespürt hast, weil dir gleichgesinnte begegnet sind Menschen die ähnliches durchgemacht haben oder durchmachen wie du und man das erste Mal eben merkt man is doch nicht falsch.

00:06:12: Ja also Thema Belonging das habe ich in meinem Arbeitsleben vorher für mich nicht gefühlt, auch wenn vielleicht von außen das nicht aufgefallen ist.

00:06:23: Aber dass es mir tatsächlich erst da passiert und es beruflich... Das war einfach auch... Ich erzähle jetzt weil's auch so wichtig für mich war.

00:06:32: ich habe im ersten halben Jahr wo ich gearbeitet habe noch gar nicht so viel Geld verdient habe.

00:06:37: Da ist es... Ich verdiene uns auch nicht soviel Geld aber nur Klar, am Anfang hast du erst mal keine Aufträge bist.

00:06:46: Aber hab ich an der Sichtbarkeit gearbeitet.

00:06:48: Genau.

00:06:49: Ähm ... aber ich habe bei meinen ersten Aufträgen so viele positive Rückmeldungen auch bei ... Ich will keine Werbung verlinkt inmachen, aber das ist für mich wichtig.

00:06:58: Insgesamt so viele Positive Rückmeltung bekommen wie mein ganzen Arbeitsleben davor nicht.

00:07:02: und hallo!

00:07:02: Ich bin über fünfzig jetzt.

00:07:06: Das war sehr schön.

00:07:07: Ist immer noch sehr schön?

00:07:09: Ja, glaube ich.

00:07:10: Vor allem eben auch... Schätze ich, wenn man jahrzehntelang davor in der Unsichtbarkeit eigentlich leben musste.

00:07:18: Weil man nicht verstanden wurde oder weil das System eigentlich verstehen wollte, oder?

00:07:25: Oder nicht konnte!

00:07:26: Man weiß das immer nicht so richtig.

00:07:29: Ich meine, ich habe mich ja selbst sehr lange nicht verstanden und glaube ich war sehr gut im Maskieren.

00:07:35: Das bin ich heute immer noch.

00:07:37: Also dass es das für einen autistischen Menschen da mit ADHS nach außen hin, in Anführungsstrichen normal wirken.

00:07:44: Das was halt ... Was wir Neurotypisch nennen das kostet aber so viel Kraft und ich mir war das lange nicht klar dass Ich das gemacht habe weil ich wollte halt immer irgendwie der zugehören Aber es hat mir immer kraft gekostet.

00:08:00: Du hast jetzt gerade gesagt dass du Also deine Autismusdiagnose mit forty six hattest und dann später auch mit fünfzig adhs Und das hatte ich in dem Moment erst mal gar nicht gekümmert, heute aber schon.

00:08:14: Magst du damals zwei Sätze zu sagen?

00:08:16: Wieso kümmere dich das heute schon und wieso findest du das

00:08:18: relevant?".

00:08:20: Weil also... Ich habe das gemerkt als ich mich in der Selbstständigkeit, als ich jetzt Rechnungen schreiben musste, Angebote erstellen musste, Beiträge erstellen, dass dass das mir sehr, sehr schwer fällt.

00:08:45: Die Beiträge noch am wenigsten aber alles was so das organisatorische drum herumgeht.

00:08:50: Das kann ich überhaupt nicht und es ist eine riesen Hürde für mich.

00:08:55: Und da ist mir das aufgeploppt.

00:08:57: und dann wollte ich einfach wissen ob da wirklich etwas dran ist Ob ich auch eventuell Medikamentöse machen kann.

00:09:05: Ja das ist der Punkt habe bis heute große Schwierigkeiten und ich habe es versucht mit verschiedenen Mindsets.

00:09:11: Da hat mir dann jemand gesagt, naja sie das so Rechnung schreiben, da siehst du dann den Wert auch deiner Arbeit wenn du das machst was für den monetären Wert.

00:09:20: und auch eine Dankbarkeit.

00:09:22: Das ist mir vom Kopf ja klar und trotzdem fällt es mir immens schwer mich daran zu setzen.

00:09:28: Ich mache dann lieber ganz andere Sachen die mir einfach anders mehr liegen Und das is ein Kampf!

00:09:34: Das ist nicht einfach nur so Unlust.

00:09:36: Ja, das kenne ich gut.

00:09:38: Thema Priorisierungen sind da meistens ja auch nicht so einfach, ne?

00:09:41: Ich kenne das auch!

00:09:42: Ich habe dann so zehn Aufgaben irgendwie auf der To-do-Liste und ich suche mir dann immer die raus, die mir am meisten Spaß bringt und den Rest lasse ich einfach liegen bis es zeitlich nicht mehr liegen zu bleiben geht.

00:09:53: Das ist nicht schön – das stimmt.

00:09:56: Hast du denn das Gefühl dass du mit der Zeit trotzdem oder gerade weil du die Zeit hattest auch die Möglichkeit hattet daran ein bisschen zu arbeiten und für dich einen Weg zu finden.

00:10:13: Also, was mir total geholfen hat ist erstmal die Akzeptanz.

00:10:18: Dass ich erst mal so bin wie ich bin ohne dass ich mich da in der Schublade ausruhe aber das es okay ist, dass ich auch bestimmte Dinge nicht schaffe und dann hole ich mir einfach Unterstützung.

00:10:30: Und auch wenn ich Coachings mache, werde ich nie Coaching mit.

00:10:32: Hier die drei Sachen musst du machen und dann hast du dein Leben im Griff.

00:10:36: Weil so funktioniert es bei AudiHS nicht bei der Mischung von unheimem AudiHS und Autismus.

00:10:41: Das ändert das.

00:10:42: was halt jetzt noch funktioniert kann in einer Woche nicht mehr funktionieren Was du für Strategien hast und lieber da auch feiner mit sich sein Und gucken was kriege ich gut hin?

00:10:51: Was nicht?

00:10:52: wo hole ich mir vielleicht doch mal von außen Unterstützung.

00:10:58: Mir hilft es zum Beispiel, wenn ich Workshops gebe oder so außerhalb.

00:11:01: Dass... dass ich da das ganz offen kommuniziere und da wird mir dann alles abgenommen von der Hotelbuchung bis Lageplan wo ich parken kann und sowas.

00:11:10: Und das ist eine große Entlastung für mich.

00:11:14: Voll gut aber weißt du was ich viel stärker finde?

00:11:16: Das du das kommuniziert?

00:11:17: also weil das ist ja auch schon den viele nicht sich nicht trauen beziehungsweise nicht auf dem Zettel haben.

00:11:22: ne dass sie einfach sprechen um sagen was sie brauchen.

00:11:27: hat mich jetzt aber auch viele Jahre gebraucht, weil vorher habe ich das nicht getraut.

00:11:31: Weil ich auch auf das Gefühl hatte, ich bin vielleicht dumm oder kapier Sachen nicht und alle anderen kriegen das doch auch hin.

00:11:40: und dann der Vergleich mit der neurotypischen Welt was einfach ein großer Fehler ist wenn du neurodivergent bist also nicht in dieser genau in dieser gesellschaftlich gesetzten und medizinisch gesetzen Norm drin bist und da ist dann viel Scham auch ein Thema.

00:11:55: Und es ist einfach so, irgendwie ist das absurd.

00:11:58: Ich wollte anfangs auch überhaupt nicht mit meiner Neurodivergenz rausgehen.

00:12:04: Auch nicht bei LinkedIn.

00:12:05: aber meine Coaching sagte doch das ist ein, wie heißt sie das?

00:12:08: UPS Unicelling ne USP.

00:12:11: Ja

00:12:12: genau und da habe ich mich ja quasi erst hab ich ja erst quasi mich geoutet weil das wusste vorher nur meine Familie.

00:12:21: und lange Rede kurzer Sinn Das war halt so ein Weg von der Diagnose bis heute, dass ich auf dem Weg der Selbstakzeptanz bin.

00:12:29: Der ist noch längst nicht abgeschlossen aber seitdem traue ich mich die Sachen und vorher habe ich mich geschämt und irgendwie durchgewurstelt bis irgendwo was aufgefallen ist das da was nicht stimmt

00:12:41: Ja, ich kann das total nachempfinden was du beschreibst.

00:12:43: Ich finde es auch tatsächlich schwierig weil das ja ein ganz schmaler Grad ist.

00:12:47: auf der einen Seite in der heutigen Zeit sichtbar zu sein ermöglicht uns eben unsere Verletzbarkeit so zu teilen dass andere sich damit zugehörig fühlen oder auch damit identifizieren können und wir eben neue Menschen in unseren Kosmos reinlassen die uns auch gut tun.

00:13:02: Auf der anderen Seite machen wir uns damit im wahrsten Sinne des Wortes verletzt bar Und es besteht natürlich auch immer so ein Risiko des Oversharing, wie's ja sehr häufig in Social Media Zeiten genannt wird.

00:13:13: Ich bin da auch immer hinten hergerissen weil ich mich auch immer frage was ist eigentlich der schmale Grad dennoch okay is?

00:13:18: und dann muss ich ehrlich sagen bin ich immer wieder an dem Punkt dass ich mir denke naja solange es sich für mich gut und richtig anfühlt ist es wahrscheinlich ok.

00:13:24: oder wie siehst du das?

00:13:27: Das sehe ich total so und ich glaube das Oversharing das können wir so ein bisschen oder ich rahme das tatsächlich so im Sinne von Ich als neurodivergenter Mensch in der Kommunikation mit Neurotypischen, weil ich habe die Erfahrung gemacht das ist wenn du mit Menschen zusammen bist.

00:13:46: Die ähnlich ticken wie du.

00:13:48: Die vielleicht auch auf eine Art und Weise neurodiversient sind dass es da gar kein Oversharing ist sondern das ist ein Sharing Und das ist für mich ein ganz großer Unterschied Und ich erlebe das immer wieder, dass mich dafür ein schuldiger Ohr habe.

00:14:00: Ich hab zu viel geredet.

00:14:01: Das passiert mir bis heute noch.

00:14:03: oder tut mir leid, dass ich so viel neben Information und bla bla bla.

00:14:06: Die sagen dann hey ist alles gut?

00:14:08: Und ich merke es genauso wenn Leute mit mir reden, dass sich da eigentlich entspannter bin und sehr über Befürchten, dass vielleicht auch den Kontakt abbrechen könnte weil das ist das was Menschen wie wir ganz häufig draußen erlebt haben seit der Kindheit.

00:14:27: Was würdest du dann sagen, ist die größte Anstrengung deiner Diagnose?

00:14:30: Ist das beispielsweise, dass fehlende priorisieren oder der Fakt, dass es dir schwerfällt, so bürokratische Themen irgendwie zu managen.

00:14:38: Oder gibt's da noch irgendwas anderes?

00:14:39: Was ist die grösste Anstregnung deines Diagnoses?

00:14:43: Da gibt es zwei Dinge.

00:14:44: Einmal, dass ich sehr hypersensibel bin was Außenreize angeht und dass sich die einfach nicht gut filtern kann.

00:14:56: Das heißt, ich nehme sehr viel auf und wenn ich unterwegs bin dann erschöpft das mich halt sehr.

00:15:01: Und wenn ich ein... Nehmen wir mal nicht nehmen Tages oder gibt es einen Tages- oder halbtages Workshop Dann bin ich danach manchmal zwei drei Tage platt und muss mir auch frei nehmen danach weil ich kann da nicht mehr.

00:15:12: Ich muss da nur noch liegen und mein ich fühle mich das fühlt sich so an wie dass mein Mein System flirrt irgendwie so.

00:15:19: also die ganzen Nerven sind zu am Flirren ist vielleicht eine gute Beschreibung und ich muss warten, bis die wieder so runter kommen.

00:15:27: Und die zweite Sache ist das organisatorische was mich manchmal wirklich frustriert einfach oder auch wenn ich Sachen vergesse also ganz was auch ganz häufig passiert was sich auch mal viele Menschen mit reiner ADHS kennen dass sie mit Emails zum Beispiel nicht hinterherkommen und es der Gegenüber dann denkt Ich werde gehosted oder sowas ist nicht so.

00:15:48: ich komme oft nicht hinter her und kann manchmal Mails erst ein Monat später benachrichtigen, indem ich wirklich mir eine Stunde Zeit nehme um mich hinsetzen und alles abarbeiten.

00:15:58: Weil ich das im Alltag oft da geht es weg weil da kommt neuer Impuls.

00:16:02: innen ist es weg

00:16:04: Ja.

00:16:05: Und was ist auf der anderen Seite so?

00:16:07: die größte Superpower?

00:16:09: Die du hast gibt es da war's

00:16:12: ja.

00:16:12: Ich bin immer ein bisschen vorsicht bei der super power aber Es ist ja was sich.

00:16:15: wo ich bei dir bin ist dass das nicht einfach nur dass Menschen, die Neurodivergenz sind nicht einfach diffizitär sind.

00:16:23: Sondern das genauso Schwächen und Stärken haben wir alle anderen einfach nur anders gelagert.

00:16:28: Und wenn mich ein Thema interessiert dann kann ich dafür... Dann liebe ich das Wissen anzusammeln und liebe auch Kontexte zu verstehen und kann glaube ich innerhalb kürzester Zeit zum Experten werden.

00:16:42: Das muss nicht nur jetzt mein Beruf sein, Comics, Musik, Astronomie, Quanten, Physik.

00:16:48: Alles das was mich interessiert.

00:16:50: oder wenn ich eine Biene sehe und dann plötzlich mehr darüber wissen will wie eigentlich die Völker funktionieren und sowas dann habe ich so Phasen wo ich da ganz viel aneigne und das speichere ich.

00:17:00: alles andere Dinge kann ich nicht speicher.

00:17:04: Das finde ich toll.

00:17:05: und Naja es gibt sicher noch einiges Aber da komme ich gerade nicht drauf.

00:17:14: Ja, das ist ja auch schon ausreichend!

00:17:15: Ich finde es total spannend was du da erzählst, denn ich glaube dass es so viele Vorurteile und Klischees mit Blick auf neurodivagente Menschen gibt, dass es total wichtig ist eben die positiven Seiten mal herauszustellen und vor allem auch mal damit aufzuräumen.

00:17:31: weil was ich echt spannend finde, ich denke da auch so häufig drüber nach Wir haben ja in der Gesellschaft eine bestimmte Norm geschrieben und sobald wir Menschen nicht in dieser Norm passen, sind wir erst mal falsch.

00:17:41: Also das wird auch nicht irgendwie als... Wir sind anders dargestellt sondern wir sind falsch!

00:17:46: Und es ist ja logisch dass es extrem schwierig ist, als Mensch dagegen anzukommen gegen dieses vermeintliche Falschsein.

00:17:55: Und das ist ja auch logisch, dass dadurch dann ganz oft bei uns Menschen die neurodivergent sind resultiert, dass wir versuchen, es doppelt und dreifach Wett zu machen und immer wieder irgendwie zu prüfen, dass Wir doch richtig sind wie wir sind.

00:18:07: Das finde ich so interessant weil du hast es gerade eigentlich so schön gesagt, wir haben genauso stärken und schwächen wie jeder normale Mensch auch.

00:18:13: Wieso habe ich mich grade gefragt?

00:18:14: Werden wir überhaupt so wahrgenommen deklariert, als das wir nicht richtig sind.

00:18:25: Ja... darf ich einen kleinen Seitenweg in die Forschung einschlagen?

00:18:33: Ja bitte!

00:18:35: Da gibt es zum Beispiel zwei ganz interessante Sachen, die gut erforscht sind.

00:18:39: Das ist einmal das Fins-Leist Judgment,

00:18:42: d.h.,

00:18:42: also beurteilen aufgrund einer dünnen Scheibe Nein, nicht wirklich sondern im übertragenen Sinne von einem Menschen abgeschnitten wird.

00:18:52: Das heißt der erste Blick entscheidet bei neurotypischen Menschen sehr häufig über ganz vieles und das Kategorisieren einer Person.

00:19:00: Das ist evolutionsbiologisch wahrscheinlich auch nicht falsch aber es passt halt nicht immer weil der erste blick oder solche Sachen oft nicht richtig sind.

00:19:12: Und da würde zum Beispiel erforscht, dass das Mitarbeiter, neurotypische Mitarbeitende weniger gerne mit autistischen Mitarbeitenden zusammenarbeiten.

00:19:23: Selbst wenn die Diagnose in denen nicht bekannt ist.

00:19:26: Einfach aufgrund der Irritation des Äußeren und des Verhaltens.

00:19:34: Dann sind wir auch bei dem fast noch wichtigeren Thema beim Double Empathy Problem also doppeltes Empathie-Problem.

00:19:44: was glaube ich zum ersten Mal, ist halt aufgeploppt.

00:19:49: Das ist für mich eigentlich der Game Changer weil es wird häufig gesagt Menschen wie ich die auch im autistischen Spektrum sind haben keine Empathie können sich nicht in andere hineinversetzen sind sehr ego gebunden wollen sich eher immer zurückziehen und in ihrer Welt sein.

00:20:06: aber ganz ehrlich drehen wir die Perspektive um, bekomme ich halt von der Gegenseite also sehr selten Empathie und Verständnis.

00:20:16: Und in mich hineinversetzen können sich viele auch schon mal überhaupt

00:20:19: nicht.

00:20:19: Aber es wird immer so gesagt nur Menschen wie ich können es nicht und das stimmt einfach überhaupt nicht und da ein bisschen sich selbst zu reflektieren dass wir uns alle Zeit nehmen andere einzuschätzen.

00:20:37: Ich würde auch behaupten, da bin ich gleich fertig.

00:20:40: Aber das ist vielleicht noch wichtig... ...ich sehe es manchmal so wie verschiedene Kulturen.

00:20:46: die Autistische Gesprächskultur ist eine andere als den Neurotypischen.

00:20:49: Da braucht es weniger Floskeln um sich dieses Smalltalk und was eine wichtige Funktion hat für viele.

00:20:57: Um erst mal zu schnuppern, wie der andere Person drauf ist und sich so warm zu reden.

00:21:02: Aber hier geht es häufig direkt in den Deep Talk rein und darüber entsteht aber Wertschätzung.

00:21:08: Das sind halt unterschiedliche Stile, ich glaube das ist wichtig dass das anerkannt wird.

00:21:15: Jetzt hast du ja eingangs schon erzählt, dass du ein Buch geschrieben hast was ich ganz ganz toll und wichtig und richtig und spannend finde.

00:21:23: Und ich habe mich aber jetzt tatsächlich gefragt... Du kannst da gleich mal kurz sagen worum geht es da im Kern?

00:21:27: Beziehungsweise wieso hast du dich dazu auch entschieden buch zu schreiben?

00:21:31: Aber was mich interessieren würde ist jetzt auch mit Blick auf deine Diagnose Wie schwer vieles dir eigentlich jetzt wirklich dieses Buch zu schreiben.

00:21:38: weil Ich muss ehrlich gestehen schon ein paar Mal auch die Anfrage bekommen und das bis jetzt immer von mir her geschoben, weil ich anders als viele andere, die vom Buch schreiben erzählen wie toll das ist.

00:21:50: Und es war der schönste Prozess und es war so schön sich jeden Tag hinzusetzen zu schreiben krieg' ich wirklich das grauen dieser Gedanke stundenlang am Rechner zu sitzen um irgendwas zu schreiben.

00:22:04: Also da ist meine Energie also meine Geduld und Energie schneller weg als dass sie überhaupt angefangen hat und deswegen würde mich interessieren wie's dir denn beim Schreiben überhaupt ging?

00:22:11: Ja, das ist interessant.

00:22:13: Viele sagen dann ja auch.

00:22:14: also vergleichen dass sie auf tatsächlich mit der Geburt eines Kindes anscheinend ich weiß es nicht Ich bin ein Mann wie das ist.

00:22:20: ich stelle mir aber eine geburt eines kindes nicht nur so happy vor und auch ganz schön anstrengt.

00:22:26: Danke, war's.

00:22:31: Aber das ist mein Kind in der Welt und hach Das ist ja schön wenn Leute das so empfinden aber ich empfinde es tatsächlich auch wie du.

00:22:41: Das war Blutschweißtränen auf jeden Fall.

00:22:44: Also alles, es war Freude Es gab hohe Hoch- und tiefe Tiefs Und ich weiß nicht ob ich jetzt noch mal sofort mich reinsetzen würde.

00:22:57: Ich hätte auch nie gemacht wenn der Verlag nicht auf mich zugekommen wäre.

00:23:00: Ja glaube ich glaube ich.

00:23:03: Und also pass auf.

00:23:05: aber was für mich ganz wichtig war was total super war Ich habe eine Lektoranalyseite bekommen und mit der verstehe ich mich heute noch sehr gut.

00:23:16: Und die hat eigentlich auch mehr gemacht als Lektorian, sie hat mich auch gecoached aber gar nicht so sehr im Sinne von... Also sie ist keine Ghostwriterin das heißt ich hab den Text alleine geschrieben aber sie hat also der Austausch ging es über übers Lektorean hinaus und was was ich gut kann ist quasi co-working.

00:23:39: Das hilft mir total da, weil alleine hätte ich das so nicht geschafft.

00:23:42: Hätte die Deadlines nicht eingehalten?

00:23:44: Wäre ich geschwommen, obwohl alles klar ist inhaltlich, weil ich immer wieder auch den Faden verloren habe an mir selbst gezweifelt hab.

00:23:52: Das hat mir geholfen und das ist was, was ich schon seit dem Studium merke.

00:23:57: Das Studium hätte ich übrigens auch nicht geschafft wirklich.

00:23:59: Das ist kein Kukutieren.

00:24:01: Ich habe das Studium nicht kapiert.

00:24:03: Inhaltlich war nicht welche Scheine mache, welche Seminare ich nehmen muss um dann Abschluss zu kriegen.

00:24:08: Ich habe mich am ersten... wirklich das ist auch kein Quatsch!

00:24:12: Am ersten Tag Leute getroffen die mich quasi mitgenommen haben an die Hand genommen haben durch das Studium und ich habe selbst gearbeitet.

00:24:20: aber ich brauchte die umzuwissen was geht?

00:24:23: Ich hab immer geguckt was sie machen weil ich mich geschämt habe dass ich das nicht kapiere.

00:24:28: Ja, das ist ein schöner Appell an die Gemeinschaft finde ich.

00:24:32: Auch darüber spreche ich so gerne, dass wir Menschen einfach darauf ausgelegt sind zusammen zu funktionieren und irgendwie auch zusammenzuhalten.

00:24:40: Und das ist heute wichtiger denn je.

00:24:41: Also in dem Kontext den du jetzt beschreibst aber natürlich auch im politischen Kontext gesehen.

00:24:46: Voll schönest du das sagst Florian, es freut mich total zu hören!

00:24:48: Und auch dass es dort Menschen gab, die sich sofort mit dir verbunden haben.

00:24:52: Das ist ja schön auf beiden Seiten.

00:24:55: Ganz viel Wert finde ich.

00:24:58: Jetzt gibt es ja, ich hab's grad schon mal angesprochen.

00:25:00: Viele Klischees im Hinblick auf Autismus und ADHS.

00:25:03: Es gibt aber auch einen großen Hype wie gesagt.

00:25:06: Irgendwie kommen jetzt grade alles Sprichs, das sagen immer viele aus allen Enkommens plötzlich Neurodivergents beziehungsweise ADHS-Diagnosen oder auch jemals eine Autismusdiagnose oder sonst irgendetwas... Wie entgegnest du dem Ganzen?

00:25:20: Also was hältst du erst einmal?

00:25:21: Welche Klischee kannst du erstmal nicht mehr hören?

00:25:23: Das ist vielleicht das eine.

00:25:25: Und dann als Zweites, wie ein Gegnis zu diesem Hype-Vorurteil.

00:25:31: Weil das ist ja irgendwie auch so eine ... Also ich hab es auch mal erlebt, dass ich mal mit jemandem gesprochen habe und dann hab ich irgendwie gesagt Ja, ich bin übrigens auch Neurodivergenten hat die Person gesagt Ach Quatsch!

00:25:43: Nee du doch nicht Du bist doch nicht NeuroDivergent auf keinen Fall Das kann nicht sein.

00:25:46: Da war ich richtig entsetzt Ich war kurz stumm.

00:25:51: Dann kam noch so ein Satz hinterher, ja klar.

00:25:53: Als haben es ja gerade alle und ich habe mich so null verstanden geführt und fand es auch echt eigentlich ein bisschen respektlos und hab's dann auch gesagt.

00:26:00: also das war ein Kontext in dem ich das genau sagen konnte und dann haben wir gut drüber gesprochen.

00:26:03: aber mich würde immer interessieren wie du damit umgehst weil das ist das was ich immer fühle wenn ich dieses Hype höre.

00:26:13: da bin ich immer kurz entsetzt weil ich so denke ja den gibt sicherlich auch aber eben nicht nur.

00:26:17: und können wir bitte mal differenzieren?

00:26:20: Okay, ach ja je.

00:26:22: Das ist ja... Also erstens hat das was du sagst, das kenne ich auch.

00:26:28: Das hat mich früher... also was heißt früher?

00:26:31: Solange habe ich die Diagnose ja noch gar nicht.

00:26:33: Aber gut, sind jetzt auch sechs Jahre

00:26:35: dabei.

00:26:36: Mein Lebensalter ist das noch eine kurze Zeit.

00:26:38: Es ist... Das hat sich sehr getroffen tatsächlich weil ich mich da wieder nicht gesehen gefühlt habe und ich habe letztens auch einen versuchten Hausarzt zu finden.

00:26:51: Und als ... Bei Autismus hat er nichts gesagt, aber bei ADHS sagt der nur ne, da müssen wir noch mal eine neue Diagnostik machen, denn ich müsste so zum Zentrum gehen.

00:27:02: Nur die können das machen.

00:27:03: Er stimmt nicht und ja doch mein ich nee!

00:27:05: Doch ging so hin und her wie bei Lurio.

00:27:08: Ich war letztens auch beim Ärzte Symposium, da wurde das gesagt und ich dachte nur ey wenn dieses Wissen bis heute noch so selbst in der Medizin ist dass da falsches Wissen verteilt wird, dass du nur in einem bestimmten Zentrum eine Diagnose machen kannst und das du bei PsychiaterInnen und PsychologInnen da allerdings noch mit anderen Sachen auch die Diagnostik machen kannst.

00:27:32: Also das finde ich einfach ganz schlimm.

00:27:34: Bei manchmal sage ich dann auch... Das tut mir leid, ich hab mir halt meine Antenne heute in die Haare versteckt oder sowas.

00:27:44: Also wie soll denn Autismus?

00:27:45: Wie soll ADHS aussehen?

00:27:47: und ja das sind so viele Klischees.

00:27:50: mittlerweile versuche ich das dann immer aufzunehmen und dran zu arbeiten dass das gegenüber das versteht.

00:27:56: Denn die meisten verstehen ja überhaupt nicht sie sehen ja nur den.

00:28:01: also nehmen wir mal dieses ist es so ab ausgelutscht aber das Eisberg Bild passt einfach so gut.

00:28:06: Die Leute sehen so ein Drittel Von dem, wie wir sind.

00:28:09: und auch die hoch maskieren.

00:28:12: Die fallen überhaupt nicht auf.

00:28:13: und die, die nicht maskieren, die fallen durch den Anfangstrichen unsoziales oder schlechtes Benehmen auf.

00:28:20: Diese zwei Drittel unter dem Wasser was Neuro, die wer ganz ausmacht das sehen sie nicht.

00:28:24: Und ich mache ja den Job jetzt schon also auch als Sozialpädagogin.

00:28:29: sehr lange und Das war in den späten neunzig an hieß es schon bei den Kindern dass ist ein Hype Auch bei Autismus, das heißt es ist ein ganz schön langer Hype.

00:28:38: Jetzt ist es bei den Erwachsenen.

00:28:40: und wenn du dir die Zahlen anschaust in Deutschland im Vergleich zu den weltweiten Zahlen da ist Deutschland einfach noch Entwicklungsland.

00:28:48: Das heißt die Zahlen sind überhaupt nicht angeglichen an dem Stand der Weltweit gesehen wird.

00:28:56: Es gibt mehr Wissen, es gibt mehr Awareness.

00:28:59: Es gibt was ich großartig finde das ist die gute Seite an Social Media dass sich Leute finden und austauschen Und die wenigsten die zu mir in die Beratungen ins Coaching kommen haben gesagt oh vor drei Wochen habe Ich einen Tiktok-Reel gesehen.

00:29:14: Ich verliere auch mal ein Schlüssel.

00:29:15: ich hab ADHS Sondern die sind meistens ihr ganzes Leben lang von kleinen.

00:29:19: aufsagen sie ich habe mich anders und falsch gefühlt viele Diagnostiken bekommen Und jetzt ergibt das alles Sinn für mich.

00:29:27: Das sollten wir ernst nehmen, also... ...das ist einfach so oberflächlich gedacht und die Leute lesen es in den Medien und übernehmen das einfach ungefragt.

00:29:37: Ja!

00:29:38: Und das finde ich schlimm, fuchst euch auch mal ein bisschen rein und sagt nicht einfach, dass ist ein Hype.

00:29:45: Das wird einfach so als Reflex abgelehnt und das mag ich nicht.

00:29:49: Ja und es wird ja auch gar nicht der Versuch gestartet, die Menschen mal näher kennenzulernen.

00:29:53: Weil wenn du jetzt eine Vermutung hast oder einen Vorteil hast und denkst ja, die eine Person da, die sagt das nur weil es jetzt gerade irgendwie toll klingt und man damit eventuell Geld verdient könnte dann lernen doch die Personen erst einmal kennen.

00:30:05: Stell doch mal ein paar Fragen ne?

00:30:06: Und wie du dann sagst fuchst dich doch mal ins Thema rein und geh doch mal da in den Austausch und dann merkt man das relativ schnell.

00:30:14: Du sagst, was ganz wichtig ist.

00:30:15: Es gibt ja in der Selbsthilfe-Community auch schon und generell in der Selbthilfekommunität.

00:30:24: Der Spruch sprecht nicht über uns sondern mit uns.

00:30:28: Und ich erlebe das bis heute, dass es immer noch so ist.

00:30:34: Das nervt mich total!

00:30:35: Die Leute wissen doch gar nicht wie's in dir und mir drin aussieht oder wie wir sind wenn die Kamera aus ist, weil wir nicht einen Post schreiben ... wenn wir Alltag haben, dass das mehr ist als einfach nur mal den Schlüssel zu vergessen.

00:30:52: Absolut.

00:30:52: und wenn das Masking irgendwie mal ausgestellt ist ne?

00:30:55: Es geht beim Florian.

00:30:56: ich erinnere mich... ...dass wir dazu schonmal das Thema hatten weil du mir mal von einer Studie glaube ich erzählt hast oder doch ich glaub es war eine Studie ist schon länger her.

00:31:06: Das gerade ja bei Frauen auch das Thema ADHS extrem un... erforscht ist und was damit zusammenhängt dass man früher gerade in der zeit von der du gesprochen hast er immer von diesem zappelfillipsyndrom gesprochen hat.

00:31:20: Und das damit waren eigentlich nur Männer gemeint, und es wurde auch nur an Männern oder Jungs damals getestet.

00:31:24: also es heißt In den frühen jahren ist man gar nicht davon ausgegangen dass das Mädchen überhaupt treffen könnte.

00:31:31: also man ist eigentlich davon ausgangen dass es nur Jungs kriegen können.

00:31:35: Das ist ja längst nicht der Fall und dem ist ja auch längst widerlegt, aber so richtig erforscht ist es bei Frauen und auch Mädchen noch immer nicht meiner Meinung nach was auch der Grund dafür ist dass gerade wir Frauen in älteren Jahren also den späteren jahren irgendwie ab keine ahnung Mitte Ende zwanzig dreißig diese Diagnosen bekommen haben.

00:31:52: Hattest du dazu noch ein paar Infos oder ist das jetzt zu weit hergeholt für heute?

00:31:57: Nö, ist überhaupt nicht so weit her geholt!

00:31:59: Das ist ein ganz wichtiger Punkt den Du sagst.

00:32:03: Das nervt mich halt auch total.

00:32:05: Also ich hab in der, als ich so früher Familienhilfe und sowas gemacht habe oder Schulbegleitung... Da haben meistens die Jungs die Unterstützung gehabt.

00:32:16: aber wenn ihr in den Familienmädchen waren oder auch in Schulen sitzen ja auch Mädchen da siehst du einfach, da sitzen welche, die maskieren total.

00:32:25: Da kriegst du einfach einen Blick für Und die sagen manchmal auch im Unterricht nichts, aber kriegen trotzdem immer eine gute mündliche Note.

00:32:33: Das ist einfach so... das heißt sie fliegen unter dem Radar und das sind dann häufig die Frauen, dass es mir jetzt wirklich schon öfter passiert als Erwachsene in meinen Coaching kommen und sagen ich habe gerade meine Diagnose oder Diagnosen bekommen Ich war vielleicht auch ambulant oder stationär Hinbehandlung.

00:32:54: Ich habe immer Zusammenbrüche und ich weiß überhaupt nicht mehr, wer bin ich?

00:32:58: Bin ich die Maske oder wäre es dahinter eigentlich?

00:33:01: Also große Verzweiflung!

00:33:03: Und das müssen wir auffangen also zum Beispiel als ich in den neunzigern angefangen habe zu arbeiten.

00:33:09: da war glaube ich das verhältnis kann jetzt nur bei Autismusverlässlich sagen aber bei ADHS ist es ähnlich zwölf zu eins Verhältnis jung zu Mädchen.

00:33:21: Dann irgendwann waren es acht zu eins, sechs zu eins und vier zu eins.

00:33:24: Jetzt Ende letzten Jahres gibt es noch ein Studium in Schweden, die auch das gesagt hat was ich oder viele andere in der ... oder Eselnennzig immer zuerst, aber so ist es jetzt.

00:33:35: In der Praxis sehen das Verhältnis sehr wahrscheinlich.

00:33:39: Ich bin mir sehr sicher Eins zu Eins und das war Adiha ist auch so.

00:33:43: Und es wurde einfach sehr lange übersehen.

00:33:45: Wahnsinn!

00:33:47: Wenn wir schon beim Thema sind, welche alltäglichen Strukturen und auch Normen in unserer Arbeitswelt bist du denn der Meinung schaden neurodivergenten Köpfen aktueller meisten?

00:33:57: Gibt es da so zwei drei Sachen wo du sagen würdest das ist fatal.

00:34:01: Das sollten wir ändern.

00:34:05: vielleicht etwas was jetzt erstmal gar nicht so offen auf dem Tisch liegt aber das ist tatsächlich dass ich weiß nicht wie ich's nennen soll das zwischenmenschliche.

00:34:17: Es werden die Leute häufig Das sind wir wieder auch beim Thin Slice Judgment.

00:34:21: Die werden danach bewertet, ob sie mit in die Kantine in der Pause kommen, ob Sie sich an Small Talk angesprechen beteiligen oder lieber so für sich sind und da entstehen häufig schon so... Da wird dann über die Menschen geredet und dann entstehen Gerüchte.

00:34:37: Und das ist eigentlich ein ganz wichtiger Schritt.

00:34:42: Also da fängt es eigentlich schon an.

00:34:43: nicht nur wie kann Arbeitsplatz Gestaltung aussehen, sondern hier geht es auch um Haltung innerhalb von Unternehmen.

00:34:51: Das heißt, dass man auch Menschen so nehmen kann die stiller sind, die vielleicht doch manchmal vor dem Kopf stoßen und wie man mit ihnen kommunizieren kann oder auch Fragen stellen kann und nicht einfach nicht mehr mit ihm spricht, sondern nur noch über sie.

00:35:05: Das wird tatsächlich... das ist tatsächlich ein Punkt der bis hin zum Mobbing geht, der viel zu wenig beachtet wird und der ganz häufig in meiner Arbeit auftaucht.

00:35:18: gesehen oder nicht wahrge- oder ernst genommen werden.

00:35:25: Was meinst du, wie können wir denn diese Hemmschwelle abbauen?

00:35:27: Ich kann mir vorstellen dass ich versuche mal so beide Perspektiven zu sehen und ich denke manchmal so wenn mir jetzt Menschen folgen auch bei LinkedIn zum Beispiel dann sehen die ja Überall meine Beiträge hinweg, dass ich eine sehr starke Haltung habe.

00:35:45: So auf bestimmte Themenpunkte bezogen und Ich kann mir vorstellen das meine sehr starKE HALTUNG bei Menschen bedingt Dass sie manchmal Sorge haben nicht anzusprechen zu diesen Themen weil Sie dann glauben dass ich vielleicht super direkt Auf irgendwas eingehe oder dass sich vielleicht kein Verständnis für deren Aussagen habe Oder dass ich Vielleicht Super schnell irgendwie in die Defensive gehen könnte oder Kritik äußere oder oder.

00:36:11: Und wenn man das jetzt mal auf Neurodivergenz bezieht und auf Menschen, die eben neurotypisch sind dann kann ich mir vorstellen dass es eben ganz viele neurotypische Menschen gibt, die vielleicht gerne fragen wollen oder gerne den Austausch suchen aber irgendwie nicht wirklich wissen wie.

00:36:31: Ohne jetzt Mitleid haben zu wollen, den oder ohne zu sagen die armen neurotypischen Menschen.

00:36:35: Den muss man ja auch irgendwie helfen.

00:36:36: das meine ich gar nicht sondern eher wie kommen wir da besser zusammen?

00:36:39: weil ich glaube dass es auf beiden seiten Hemmschwellen gibt.

00:36:42: dies irgendwie gilt zu überwinden damit wir eine Mitte uns in der Mitte die Hand irgendwie einschlagen können.

00:36:48: weißt du was ich meine?

00:36:49: Ja Da gehe ich auch mal weg von Neurodivergenz weil das ist etwas woran ich einen Workshops auch mal arbeite und das ist einfach Da geht es schon um Menschenzentriertes Arbeiten.

00:37:03: Das heißt, fällt dir was auf?

00:37:05: Irritiert dich etwas?

00:37:08: Kannst du's entweder so wahrnehmen und für dich so lassen oder wenn es dich wirklich interessiert geh ins Gespräch mit Personen hol dir die Erlaubnis ob du etwas fragen darfst und Frage nicht wertend sondern beobachtend.

00:37:24: das heißt also genau dass es also auch immer noch mit Wertschätzung ist.

00:37:28: Und meistens klären sich dann Dinge total schnell und du wirst überrascht sein, ich sag jetzt du, ich meine alle da draußen, wirst du überraschst sein, dass das ganz schnell und häufig Dinge sofort klärt und Menschen auch in einem anderen Lichtern erscheinen?

00:37:46: Ja, ja stimmt!

00:37:50: Da ist aber die Hemmung da.

00:37:53: Ich merke das ganz häufig, wenn ich Führungskräfte-Coaching mache, dass sie sagen ja, ich habe hier solche Mitarbeitende und dann haben Sie häufig Angst... Also sie möchten dann etwas... Das ist auch noch so.

00:38:07: Es steht nicht auf der Stirn geschrieben ob wir Neurodivergenz sind oder nicht, aber irgendwie ist das Verhalten irritierend häufig.

00:38:14: Und viele Führungskräfte oder auch Kolleginnen Versuchen etwas durch die Blume zu sagen, bloß das Problem ist.

00:38:21: Wenn man mir was durch die blume sagt also implizite Botschaft verstehe ich nicht und manchmal darf man auch üben Und es ist halt eine sehr neu typische Kommunikation und Neurodivergente Menschen so wie du und ich Sagen dass weniger durch die bloomen sondern sehr direkt

00:38:38: Ja

00:38:39: und Was dann häufig wo wir auch anecken können Berufsleben Warte, worauf ich habe hinaus will um jetzt den Kreis doch zu schließen.

00:38:46: Weil ich merke gerade dass ich innerlich so riesen sechsspurige Autobahnen gerade fahre.

00:38:52: Traut euch wenn euch wirklich was auffällt.

00:38:57: übt euch darin etwas auch mal direkter aber wertschätzend anzusprechen ohne Wertwirk beobachtet wie gesagt und ihr werdet überrascht sein

00:39:08: Ja das ist super.

00:39:11: Was ich jetzt auch nochmal auf der anderen Seite interessant finde, wenn wir über die andere, also über die neurotypische Seite sprechen.

00:39:18: Denn ich bin der festen Überzeugung, wenn es uns gelingt, die Räume und auch Prozesse neuroinklusiv zu gestalten dann profitieren alle Menschen davon.

00:39:29: Wieso?

00:39:30: Magst du da mal ein zwei Sachen zu sagen?

00:39:33: Ja genau schön dass du da so.

00:39:35: Ich finde deine Moderation total super.

00:39:37: Oh

00:39:38: Gott, das

00:39:40: klingt jetzt so von... Das soll jetzt kein Mansplaining sein!

00:39:42: Ich freue mich einfach gerade total darüber.

00:39:46: Schön weil ich... Ob das bewusst ist oder nicht?

00:39:50: Ich fühle mich grad so in Sync mit dir.

00:39:52: Ja

00:39:53: voll, aber wir kennen uns ja nun auch schon ein bisschen.

00:39:56: Genau, das macht es doch einfacher.

00:39:57: Aber ja,

00:39:58: sei gerne.

00:39:59: Das stimmt.

00:40:00: Damit wollte ich nur pure Joy und kurve Freude mit ausdrücken.

00:40:05: Das was du sagst genau, das ist ja auch der Witz wenn wir jetzt an die ganz konkreten Änderungen gehen.

00:40:11: Accommodation sondern wie es auf Englisch heißt keine Ahnung.

00:40:14: doch ich weiß wie's heiß aber ich versuch's falsch häufig Wenn es darum geht wie kann man Arbeitsplätze ruhig gestalten, dass es Möglichkeiten gibt vielleicht auch mal für mobile Trennwände.

00:40:28: Dass das Licht individuell eingestellt werden kann.

00:40:31: Das ist nicht so.

00:40:32: Halt in den Räumen.

00:40:34: Dass es Rückzugsmöglichkeiten gibt.

00:40:37: zum Beispiel war ich auch ein Unternehmen.

00:40:41: Auch eines was du kennst da haben sie dann vierer Kabinen zweier Kabine und auch Einzelplätze und sowas und das finde ich total schön.

00:40:50: Und das ist häufig immer der aha moment Wenn ich immer so Dinge spreche in Workshops und egal auf welchem Level, dass dann Leute irgendwann sagen ja aber das hilft jetzt nicht nur Neurotivagent-Menschen.

00:41:03: Das finde ich auch gut.

00:41:04: Dann sage ich Ja, das hilft allen Leuten!

00:41:07: Das ist doch gerade das Kuhne da dran.

00:41:10: Und können wir bitte mal festhalten, in der Zeit in der wir leben umso mehr.

00:41:14: Weil unsere Zeit ist schneller denn je mit allem was dazugehört also gar nicht nur die Kommunikation auch irgendwie draußen es ist alles lauter schneller hektischer Wir sind immer irgendwie on speed und da einmal ein bisschen Ruhe rein zu bekommen gerade in dem Kontext wo wir uns zur größten Teil unserer zeit bewegen nämlich auf der arbeit.

00:41:36: Ey, das ist so smart gedacht.

00:41:38: Also ich verstehe eigentlich überhaupt nicht wieso Unternehmen noch nicht längst alle auf diesen Zug aufgesprungen sind?

00:41:46: Ja, das Witzige finde ich ja auch... Das ist häufig nicht... Deutschland hängt da echt auch ein bisschen hinterher, aber ich möchte nicht nur Deutschland jetzt hier basten.

00:41:59: Es gibt doch andere Länder, das ist genau so.

00:42:01: Aber es gibt auch Länder wie Skandinavien und sogar, egal was in den USA gerade vor sich geht, gibt's auch große Unternehmen, denen immer noch sehr viel daran liegt, die das einfach für neue Gebäude gebaut werden mitdenken.

00:42:16: Das Interessante ist, wenn man es direkt von Anfang an mitdenkt, kostet das viel weniger als wenn man alles nachträglich installieren ist.

00:42:23: Und zwar nicht nur für unsichtbare Behinderung und chronische Erkrankungen sondern auch für sichtbare Behinderung.

00:42:30: Was ich auch ganz spannend finde, ist dass sich mit der University of Applied Sciences in Frankfurt – ich hätte fast Frankreich gesagt – zusammenarbeitet die einen Studiengang haben zu dem Thema.

00:42:45: Ja, ich weiß es nicht wie er wörtlich heißt.

00:42:47: Aber da geht es um neuere inklusives Design und das ist was ich so großartig finde besteht aus Architektur Informatik und Sozialarbeiterinnen Und Das finde ich großartigt dass sie so übergreifend denken und dass hier Sachen entstehen.

00:43:03: mega Florian, wir sind jetzt fast am Ende unserer Folge.

00:43:06: Ich glaube, wir haben den Zeitrahmen schon richtig weit gestratched.

00:43:11: Aber eine letzte Frage würde ich hier ganz gerne noch stellen, weil dies vielleicht nochmal schön für so eine positive Autopie können wir es vielleicht nennen.

00:43:18: Wenn wir in zehn Jahren auf die heutige Debatte zurückblicken?

00:43:22: Was wird uns dann hoffentlich völlig veraltet vorkommen von all dem was wir gerade hier so besprochen haben?

00:43:34: Okay, ich bin ja nicht immer der super... Optimist.

00:43:39: Aber es wäre so cool, wenn einfach nicht mehr dieses... Wenn das einfacher normaler geworden, normaler sein würde dass wir alle gleich in unserer Unterschiedlichkeit sind und dass wir nicht immer Menschen sofort eine Etikett geben und auch nicht sofort von der Mode sprechen sondern erstmal Menschen in ihrer Wahrnehmung ernst nehmen egal ob wir die Haltung haben oder nicht dazu aber dass wir wieder uns mehr zuhören.

00:44:08: Oh, das ist ein ganz schönes Schlusswort.

00:44:11: Ich finde es ganz toll uns nicht sofort eine Etikett zu geben und uns alle gleich in unserer Unterschiedlichkeit sehen.

00:44:17: Das hättest du nicht schöner sagen können Florian!

00:44:20: Ich danke dir von Herzen.

00:44:21: wirklich ich habe mich mega gefreut dass du heute da warst dass wir über dein großes Thema oder das große Thema Neure Inklusion sprechen konnten und hoffentlich Ein bisschen dazu beitragen können auch die, das zu dem Thema aufzuklären und vielleicht sogar Menschen das jetzt hören und sagen oh wow ich glaube ich möchte mit Florian mal näher sprechen.

00:44:38: Und da nochmal ein bisschen genauer eintauchen weil irgendwie kann ich mich damit sehr stark identifizieren.

00:44:44: Das war mir ein Fest wie immer.

00:44:45: ja bitte!

00:44:47: Das freut mich total.

00:44:48: und jetzt mache ich doch noch ganz kurz eine ganz dreist Werbung in eigener Sache für alle die sich über für AudiHS, also die Mischung Autismus AudiHS interessieren oder die sich selbst dort sehen oder die Diagnosen haben.

00:45:03: Schaut euch doch mal mein Buch an!

00:45:04: Das heißt Leben mit AudiHS und es ist im August erschienen und gibt's überall zu kaufen wo es Bücher gibt.

00:45:12: Also unterstützt gerne auch eure lokalen Buchhandlungen wenn ihr das kaufen möchtet.

00:45:16: Yay!

00:45:18: Das wollte ich noch loswerden.

00:45:19: Super!

00:45:19: Ich danke dir.

00:45:20: schön dass du da warst.

00:45:22: Danke dir auch!

00:45:23: Tschüss!

00:45:25: Das war schon wieder für heute.

00:45:27: Wenn dir dieser Episode gefallen hat, dann abonniere meinen Podcast und unterlasse mir gerne eine Bewertung.

00:45:32: Bis zum nächsten

00:45:32: Mal!

00:45:33: Merci und bye-bye.

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